Das Trauergespräch
Der Kontakt zu einem Geistlichen wird üblicherweise durch das Beerdigungsinstitut hergestellt. Das muss aber nicht der Normalfall sein. Oft begleiten Pfarrerinnen und Pfarrer sterbende Menschen. Sie sind bei den Angehörigen, um die letzten Stunden gemeinsam zu verbringen oder die/den Verstorbenen auszusegnen.Wenn Sie über die Form der Bestattung nachdenken, stehen die Kolleginnen und Kollegen Ihnen gerne mit Rat und Hilfe zur Seite. Scheuen Sie sich also bitte nicht, Ihre Pfarrerin oder Ihren Pfarrer auch schon früh in einem Sterbefall anzurufen.
Pfarrerinnen und Pfarrer, die die Bestattung des Angehörigen übernommen haben, kommen in der Regel einige Tage vorher zu einem Gespräch vorbei.
Die Sterbeurkunde und das Familienstammbuch sollten Sie für das Gespräch zur Hand haben. Eine Familienbibel oder ein Gesangbuch des / der Verstorbenen enthält oft persönliche Glaubenszeugnisse (z.B. Taufspruch), und ist für die Trauerfeier eine Hilfe. Sollten andere persönliche Dinge im Glaubensleben des / der Verstorbenen wichtig gewesen sein, so sollten sie nicht fehlen.
Folgende Unterlagen brauchen Sie im Sterbefall für die Formalitäten mit Bestatter, Versicherungen und Kommune: Personalausweis des / der Verstorbenen, Todesbescheinigung (vom Arzt) bzw. Leichenschauschein, (bei Ledigen) Geburtsurkunde, (bei Verheirateten) Stammbuch oder Heiratsurkunde, (bei Geschiedenen) Rechtskräftiges Scheidungsurteil und Heiratsurkunde oder Stammbuch, (bei Verwitweten) Stammbuch mit Sterbeeintrag des Ehepartners oder Heiratsurkunde und Sterbeurkunde des Ehepartners, ggf. Versichertenkarte bzw. Krankenscheinhefte, ggf. vorhandener Bestattungsvorsorgevertrag, ggf. Versicherungsunterlagen.







