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EVANGELISCHER KIRCHENKREIS GLADBECK-BOTTROP-DORSTEN

Herzlich Willkommen beim Evangelischen Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

 

Vom Kanalbau zu Melanchthon

Dorsten - Ob Kanalbau in Dorsten, ob Besichtigung eines großen Zeitungsverlages in Dortmund oder das Evangelische Bildungsverständnis nach Martin Luther und Philipp Melanchthon (Foto)  - das neue Programm des Männerkreises in der Evangelischen Kirchengemeinde Hervest-Wulfen in Dorsten bietet einen bunten Themenstrauß.

Den Auftakt macht ein Gesprächsabend am 30. August um 19.30 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum Wulfen-Barkenberg, Talaue 71, zum Thema "Sexualisierte Gewalt im Schutz von (Kirchen-)Mauern" mit Herbert Ulonska, Sendenhorst. Bereits jetzt weist der Männerkreis Wulfen auf den "Runden Tisch Männerarbeit" im Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten hin, der am 6. Oktober stattfindet. Foto: privat

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100 Medien auf zwei Kubikmeter

Bottrop - Seit einigen Wochen steht ein geheimnisvolles, königsblaues, zellenförmiges  Objekt neben dem Martin-Niemöller-Haus in Bottrop-Fuhrlenbrock. Anstelle eines Telefonhörers finden sich weiße Regale in der Zelle. Manch Gottesdienstbesucher hat sich schon kopfschüttelnd gefragt: "Was soll dieses hässliche Ding hier?"

Jetzt wurde das Geheimnis gelüftet. In der Zelle finden sich neben Kinderbüchern, Comics und Krimis Videos, Spiele und Hörbücher in den Regalen - alles gespendet oder aus dem Bestand der Evangelischen öffentlichen Kinder- und Jugendbücherei "Lucy&WillI". Auf zwei Kubikmetern Stauraum finden rund 100 Medien Platz. Foto: Bugzel

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Pfarrerin Julia Meierkord eingeführt

Dorsten - Mit einem festlichen Gottesdienst in der Kreuzkirche in Dorsten-Hervest wurde Pfarrerin Julia Meierkord (2.v.r.) von Superintendent Detlef Mucks-Büker (r.) in die erste Pfarrstelle der Evangelischen Kirchengemeinde Hervest-Wulfen eingeführt.

Die 33-jährige Seelsorgerin folgte Pfarrer Daniel Eickmann-Gerland, der am 17. Februar 2008 in den Ruhestand verabschiedet wurde. Mit der Einführung der jungen Theologin ist das Pfarrteam in Hervest-Wulfen mit Pfarrer Günther Krüger (Barkenberg) und Pfarrer Michael Laage (Hervest) wieder komplett. Foto: Bugzel

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Auf dem Weg zur Vereinigung

Gladbeck - Der Evangelische Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten ist auf seinem Weg zur Vereinigung mit dem Nachbarkirchenkreis Recklinghausen im Jahr 2012 einen Schritt weiter.

Die in Gladbeck tagende Kreissynode beschloss mit großer Mehrheit zum 1. Januar 2011 die Einrichtung eines gemeinsamen Kreiskirchenamts in Recklingjhausen und einem Standort in Gladbeck. Bereits 2002 hatten die Kirchenkreise eine so genannte kirchenrechtliche Vereinbarung über die gemeinsame Geschäftsführung ihrer kreiskirchlichen Verwaltungen getroffen. Foto: Bugzel

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Sommerempfang mit Norbert Lammert

Gladbeck - Die Neutralität des Staates in Religionsfragen stand im Mittelpunkt eines Vortrags, den Bundestagspräsident Norbert Lammert (Foto) zum ersten Sommerempfang im Martin Luther Forum Ruhr in Gladbeck hielt. Lammert war nach Präses Alfred Buß, Eugen Drewermann, Armin Laschet und zuletzt die ehemalige EKD-Ratsvorsitzende Margot Käßmann ein weiter prominenter Gast in dem bürgernahen Kulturzentrum.

Das Thema seines Vortrags sei nicht so harmlos wie es klingt, kündigte Lammert an und führte aus, warum die Religion auch im 21. Jahrhundert ein großes Thema sei. Die Demokratie sei nur bei einer deutlichen Trennung von Staat und Kirche möglich, eine Verständigung auf religiöse Grundwerte aber vorausgesetzt, führte der zweite Mann im Staate aus. Jede Gesellschaft brauche für ihr Funktionieren ein Mindestmaß an gemeinsamen Werten. Foto: Bugzel

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Das Buch Hiob

Gladbeck - Mit einer weiteren Rarität hat das Martin Luther Forum Ruhr (MLFR) in Gladbeck seine Serie der bemerkenswerten Sonderausstellungen fortgesetzt. Nach dem berühmten Luther-Triptychon aus Weimar ist jetzt noch bis zum 14. Juli das "Buch Hiob" von Günther Ücker (Foto) an der Bülser Straße 28 in Gladbeck zu sehen.

Ücker hat sich der literarischen Vorlage des Buch Hiob angenommen und sie als Künstlerbuch mit 47 Doppelseiten gestaltet, das dem hohen theologischen Anspruch gerecht wird. Von dem Künstlerbuch gibt es weltweit lediglich 99 Exemplare, von denen die Martin Luther Stiftung Ruhr eines erworben hat. Foto: Bugzel

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Fair teilen statt sozial spalten

Kirchenkreis - Das Industrie- und Sozialpfarramt des Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten protestiert gegen die geplanten ungerechten und unsozialen Sparbeschlüsse der Bundesregierung. "Ausgehend von der täglichen Erfahrung bei der Begleitung und Beratung von Menschen in der Arbeitswelt halten wir die Kürzungsbeschlüsse der Bundesregierung für in höchstem Maße ungerecht, unverhältnismäßig und gefährlich", erklärt Industrie- und Sozialpfarrer Dr. Hans-Udo Schneider (Foto) in einer Stellungnahme.

Die Armut in Deutschland sei kein unabwendbarer Zustand. sondern Ergebnis politischer, wirtschaftlicher und unternehmerischer Entscheidungen. Von den geplanten Kürzungen im Sozialbereich seien Familien, Menschen in prekären Lebenslagen und Erwerbslose am meisten betroffen. "Ein Beitrag des gestiegenen Privatvermögens ist dagegen nicht vorgesehen", prangert Schneider an, der sich entschieden gegen die Begründung der jetzigen Sparbeschlüsse wendet, alle hätten über ihre Verhältnisse gelebt. "Diese Aussage ist falsch und nichts anderes als blanke Ideologie", sagt der Sozialpfarrer.

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Da muss Kirche widersprechen

Gladbeck - "Da muss die Kirche Widerspruch einlegen!" Dies sagte Dr. Margot Käßmann im Gespräch mit Superintendent Detlef Mucks-Büker im voll besetzten Martin Luther Forum Ruhr in Gladbeck. Rund 300 Menschen waren erschienen, um die ehemalige Ratsvorsitzende der EKD zu sehen und zu hören.

Eigendlich wollte Margot Käßmann nur zu kirchlichen Themen sprechen, doch dann kamen auch das eben erst beschlossene Sparpaket der Bundesregierung, der Afghanistan-Einsatz der Bundeswehr und die Vereinsamung alter Menschen zur Sprache. Lobende Worte fand Käßmann zum Kulturhauptstadtprojekt Luther Forum: "Die Menschen suchen Gesichter für Evangelische Präsenz." Foto: Bugzel

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Spurensuche in Gladbeck

Gladbeck - Ende März letzten Jahres hat der Kölner Künstler Günter Demnig (Foto) die ersten 18 so genannten Stolpersteine in Gladbeck verlegt. Sie erinnern an das Schicksal der von den Nazionalsozialisten verfolgten und ermordeten Menschen - Juden, Kommunisten, Sozialdemokraten, Gewerkschafter und Geistliche. Die Recherche zu dieser Aktion hatten Gladbecker Schulen übernommen.

Jetzt hat das Gladbecker Bündnis für Courage unter dem Titel "Spurensuche - Stolpersteine in Gladbeck 2009" eine knapp 100 Seiten starke Broschüre vorgelegt, die die Aktion dokumentiert und die Finanzierung weiterer Stolpersteine ermöglichen soll. Am 9. Juli wird Demnig weitere 27 Stolpersteine im Gladbecker Stadtgebiet verlegen, die an das Schicksal der so genannten "polnischen Juden" erinnern sollen. Foto: Bugzel

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Reformation und Ruhrgebiet

Gladbeck - Von der Pestarztmaske über das Original von Luthers Obrigkeitsschrift von 1523 und einer funktionsfähigen mittelalterlichen Druckerpresse bis hin zum modernsten Medientisch spannt sich der Bogen der Exponate in der Dauerausstellung "Reformation und Ruhrgebiet", die jetzt im Martin Luther Forum Ruhr in Gladbeck eröffnet wurde.

 "Schon jetzt kann die Ausstellung mit ihrer Fülle an überwiegend originalen Exponaten als ein bedeutender Beitrag zum Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 bewertet werden", sagte NRW-Kulturstaatssekretär Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff anlässlich der Ausstellungseröffnung in der ehemaligen Markuskirche. Foto: Bugzel

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Über die Grenzen hinausblicken

Bottrop - "Gute Arbeit, gerechte Löhne und ein starker Sozialstaat" - unter dem Motto des DGB zum Maifeiertag stand die 13. ökumenische Haldenveranstaltung auf der Bergehalde mit dem Tetraeder in Bottrop-Batenbrock, zu der Pfarrer Friedemann Kather (Foto) einmal mehr zahlreiche Besucher begrüßen konnte.

In seiner Predigt forderte Industrie- und Sozialpfarrer Dr. Hans-Udo Schneider die Gottesdienstgemeinde dazu auf, gemeinsam über die Grenzen hinauszublicken, um neue Kraft zu tanken für die Aufgaben im Alltag. Hart ins Gericht ging Schneider mit den Verantwortlichen der globalen Wirtschaftskrise: "Diese ist von Menschen gemacht, die Tag und Nacht den Gott des Geldes anbeten." Foto: Bugzel

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Hilfe für den Nachbarn

Dorsten - Ambulant vor stationär. Dieser Grundsatz ist unter Pflegeprofis Konsens. So lange wie möglich sollen alte Menschen in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben. Dabei helfen sollen ihnen ehrenamtlich tätige Menschen. Dies sieht ein neues Nachbarschaftsbetreuuer-Projekt vor, das jetzt im Rahmen einer Gemeindeversammlung der Gemeinde Hervest-Wulfen vorgestellt wurde. Die Kirchen vor Ort wollen sich in ökumenischer Eintracht in das Projekt einbringen.

"Im Grunde geht es um bürgerschaftliches Engagement", sagt Dr. Hans-Udo Schneider (Foto). "Damit wollen wir dem Verfall von traditionellen Familien- und Nachbarschaftsstrukturen begegnen," erklärt der Industrie- und Sozialpfarrer des Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten. Bei Erfolg will man das Projekt eines Netzwerks auf ganz Dorsten ausdehnen. Foto: Bugzel

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Mehr als Secondhand-Handel

Gladbeck - Nach erfolgreichem Start in Bottrop und Gelsenkirchen im letzten Jahr hat das Diakonische Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten am Gladbecker Marktplatz sein drittes Kauf.net Sozialhaufhaus mit 400 Quadratmetern Verkaufsfläche eröffnet. Hier können nicht nur Menschen mit eingeschränkten finanziellen Möglichkeiten gut bebrauchte Waren zu einem fairen Preis erstehen.

"Dieses neuen Kaufhaus ist ein Zeichen einer solidarischen Stadtgesellschaft", sagte Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland (m.) zur Eröffnung. Diakonie-Vorstand Karl-Heinz Kinne (l.) betonte, das Sozialkaufhaus sei auch ein Arbeitsmarktprojekt. Drei ehemalige Langzeitarbeitslose hätten im neuen Kauf.net eine feste Anstellung gefunden. Foto: Bugzel

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Pilgern im Pott

Kirchenkreis/Dortmund - Gut möglich, dass sich demnächst müde Wanderer vor der Martinskirche den Staub von den Füßen schütteln. Als so genannte "Offene Kirche" liegt das Bottroper Gotteshaus an der Nordroute des Projekts "Pilgern im Pott", ein Beitrag der Evangelischen Kirchen im Rheinland und Westfalen zur Kulturhauptstadt RUHR.2010.

In Dortmund verbschiedete kürzlich der westfälische Präses Alfred Buß (r.) feierlich die erste Pilgergruppe. 16 Frauen und Männer, Mitarbeitende der KD-Bank für Kirche und Diakonie, machten sich auf den Weg der ersten Etappe der Pilgerroute. Foto: Bugzel

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Brücken in die Gesellschaft

Bottrop - Das Leben im Gefängnis ist trist. Besonders für Inhaftierte, die draußen niemanden haben, der an sie denkt. Vor allem Feiertage wie Ostern, Weihnachten oder der eigene Geburtstag, die man in der Regel im Kreise der Familie verbringt, sind hinter Gittern meist unerträgliche Tage.

Die Evangelische Sozialberatung Bottrop (ESB) hilft Wohnungslosen nicht nur auf der Straße, sondern auch im Knast und verschickt seit einer Reihe von Jahren Pakete an Gefangene. Damit will sie für die Gefangenen eine Brücke zurück in die Gesellschaft bauen. Daher bittet die ESB um Spenden für Haftpakete. Damit könne man den Menschen in der Haftanstalt zeigen, dass sie nicht ganz vergessen sind. Foto: privat

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Erklärung zur Finanzlage

Kirchenkreis/Dortmund - Angesichts der drückenden Schuldenlast der Städte im Ruhrgebiet üben sich die Evangelische Kirche und die Revier-Kommunen im Schulterschluss. Auf der in Dortmund tagenden Ruhrgebietssuperintendenten-Konferenz verabschiedeten die leitenden Geistlichen der Ruhr-Kirchenkreise und die (Ober)Bürgermeister/innen des Ruhrgebietes und des Bergischen Landes und Landräte aus der Region eine gemeinsame, einstimmig gefasste Erklärung zur Finanzlage der Kommunen.

In dem Votum fordern sie u.a. eine Reform der Gemeindefinanzierung mit dem Ziel, Aufgaben, Ausgaben und Einnahmen der Städte dauerhaft wieder in Einklang zu bringen. Darüber hinaus machten sich die Vertreter der Kirche und Kommunen (Foto) für eine Beibehaltung und Umgestaltung des 2018 auslaufenden Solidarpaktes stark. Foto: Bugzel

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Suppenküche sagt Danke

Bottrop - Für die Suppenküche "Kolüsch" in Bottrop ist die Saison beendet. Knapp drei Monate lang servierte die Evangelische Sozialberatung Bottrop (ESB) Wohnungslosen und Bedürftigen werktags kostenlos eine warme Mahlzeit. Täglich fanden bis zum 100 Wohnungslose, Arme, Suchtkranke, ehemalige Strafgefangene und psychisch Kranke den Weg in ein ehemaliges Pfarrheim.

"Die "Kolüsch-Team" der ESB bedankt sich  für die breite und vielfältige Unterstützung in Form von Geld- und Sachspenden der Bottroper Bevölkerung, die dieses soziale Projekt erst ermöglichen," sagt Dipl. Sozialarbeiter Wolfgeng Kutta von der Beratungsstelle der Evangelischen Kirche Bottrop. Foto: ESB

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Perspektivwechsel

Gladbeck - Öfter mal die Perspektive wechseln. Ein guter Rat, um eine andere Sichtweise auf die Dinge zu bekommen. Diesen Rat befolgte auch die Öffentlichkeitsarbeit des Evangelischen Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten und ging in die Luft. Bei einem Rundflug über Gladbeck mit dem bekannten Lutbildfotografen Hans Blossey entstand dieses Foto von der Gladbecker Christuskirche an der Humboldtstraße in der Innenstadt.

Links neben dem Gotteshaus sind neu erbaute, seniorengerechte Wohungen zu erkennen, rechts sieht man das Haus der Evangelischen Kirche, Verwaltungssitz der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gladbeck und des Kirchenkreises. Am oberen Bildrand schließt sich das Dietrich-Bonhoeffer-Haus an. Luftbild: Bugzel

 

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